Barbara Stahel

Mit 18 Jahren kam ich durch puren Zufall zum Tanzen: Der Tanzpartner meiner Schwester war abgesprungen. Ich sprang ein - und fühlte mich auf dem Parkett zuerst gar nicht wohl. Die Schrittfolgen fand ich kompliziert und ich zweifelte an meinem Können.

Meine Tanzlehrerin war sehr visuell und meinte: «Schaut und macht nach!». Das konnte ich damals nicht. Die Kursassistentin nahm sich Zeit für mich und erklärte mir die Technik und das System, denen die Tänze folgen. Ich erkannte: Nicht die Begabung ist die Grundlage, sondern das Wissen um diese Technik. Tief beeindruckt von ihrer Art zu unterrichten wurde ich auch Kursassistentin und habe gleichzeitig mit der Ausbildung begonnen.

Der Knoten in meinen Beinen und im Kopf löste sich und ich tanzte los - und bis heute habe ich nicht mehr aufgehört damit.